Samstag, 10. Dezember 2011

Samstag

Es ist kalt. Ich gucke auf mein Handy. 17:04 Uhr. Mist, schon fast 5 Minuten zu spät. Ich laufe ein wenig schneller.
Als ich am Bahnhof ankomme stehst du schon dort. Du guckst auf dein Handy. Ich krame ebenfalls mein Handy aus der Hosentasche und starre dann super beschäftigt den Bildschirm an. "Hey", sagst du schüchtern und kalt. Einen Aufenblick überlege ich dich zu umarmen, aber ich entscheide mich dagegen, als ich das Bild von dir und dieser Schlampe vor Augen sehe. "Was machen wir jetzt?", fragst du. "Du wolltest das ich her komme, du wolltest reden. Dann fang an." Betroffen siehst du auf den Boden und ich merke das du nach den richtigen Worten suchst. Warum kann ich nicht mit den Schmetterlingen in meinem Bauch reden? Ich würde ihnen sagen, dass sie aufhören können herum zufliegen, weil es so ein Arsch nicht wert ist ihn zu lieben.
"Du, es ist kein Problem, dass dir keine passenden Worte einfallen. Es gibt einfach nichts mehr zu reden.", sage ich. Du siehst mich an und ziehst mich dann einfach an dich heran und küsst mich. Ich löse mich von dir:" Ich liebe dich." Danach lauf ich weg, so schnell ich kann.
Ich kann das nicht mehr.





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